River Whyless beleuchten „die Ungerechtigkeit, die in der amerikanischen Gesellschaft heute sichtbarer denn je Einzug gehalten hat“, heißt es im Begleitschreiben zum dritten Album des US-Quartetts. Sänger und Gitarrist Ryan O’Keefe nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt: „Wir können nicht ansatzweise wissen, wie es sich anfühlen muss, wenn man sich in seinem eigenen Land nicht Willkommen fühlt. Wir wurden mit diesem vollkommen unverdienten weißen Privileg aufgezogen. Es ist immer schwierig etwas über die eigenen Privilegien zu sagen, aber anzuerkennen, dass man ein Privileg genießt, ist vielleicht schon ein Anfang.“ Mit seinen MitstreiterInnen – Violinistin und Sängerin Halli Anderson, Bassist Daniel Shearin und Schlagzeuger Alex McWalter – ist ihm ein einfühlsames Indiefolk-Album mit poltischer und sozialkritischer Note gelungen. Mit jedem Hördurchlauf verliebt man sich immer mehr in die elf Songs: siehe etwa „Born In The Right Country“ und „Falling Farm“.

Text: Peter Parker Bild: Roll Call Records

River Whyless – Drittes Album ist ursprünglich auf %POPSCENE% erschienen

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