Manchmal kommt es anders, als man denkt. Etwa als sich Gitarrist Brian Baker (Minor Threat, Dag Nasty, Bad Religion) und Michael Hampton (S.O.A., Embrace) Anfang 2016 trafen, um gemeinsam zu jammen. Plötzlich stand den beiden Langzeitfreunden der Sinn nach mehr. Sie fanden in Johnny Temple, bekannt von den famosen Girls Against Boys und Soulside, einen Bassisten. Die Band brauchte aber mindestens noch einen Sänger. So stieß einige Zeit später Dennis Lyxzen (Refused, INVSN) dazu. Zusammen schrieben sie kurzweilige, eingängige Powerpop-Punk-Songs, die schlicht Spaß machen. Und Schlagzeug ist auch zu hören; das spielte nämlich Matt Schulz (Holy Fuck, Lake Ruth, Ex-Enon) ein.

Wie sagte Lyxzén über Fake Names: „Oft gibt es bei Bands eine Agenda, und die Leute haben oft sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was man tun muss, um erfolgreich zu sein. Aber bei dieser Band gibt es überhaupt keine Agenda: Es ist ein Projekt, das vollständig von der Lust an der Musik angetrieben wird, und von der einfachen Tatsache, dass wir es einfach wirklich lieben, zusammen zu spielen.“ Es kann manchmal so einfach sein.

Text: Kai Florian Becker Bild: Epitaph

Fake Names „Fake Names“ (Indigo)
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